Politik live erleben

Am 9. Dezember besuchte eine Gruppe älterer SchülerInnen das öffentliche Erörterungsverfahren zur Errichtung einer Hähnchenmastanlage nördlich von Bad Gandersheim. Bevor wir uns auf den Weg machten, hatten wir morgens in der Tertia mit den interessierten SchülerInnen die Teile über moderne Hühnermast aus dem Film "We feed the World" angesehen und besprochen. Der folgende Auftakt des öffentlichen Verfahrens war dann für die meisten ein beeindruckendes Erlebnis (s. auch den Artikel weiter unten). Am Tag darauf gab es bei uns in der Schule einen intensiven Austausch mit Krishna Singh, Rechtsanwalt der Tierschutzorganisation PeTA. Er saß tagszuvor neben uns im Saal des Waldschlösschen und hatte spontan Lust und Zeit für ein Treffen in der Schule am nächsten Morgen. Das ca. eineinhalbstündige Gespräch umfasste dann die Lebensumstände von Tieren in moderner Massentierhaltung,  philosophische, ethische, moralische und rechtliche Fragen wie z.B. wissenschaftlich definierte Grenzen zwischen Mensch und Tier und deren Wertunterschiede: ist es in Ordnung (Tiere) zu töten und wenn ja, warum? Auch Fragen nach Auswirkungen von Angebot und Nachfrage, Konsumverhalten, Entscheidungfreiheit, Veganismus, Agrarsubventionen wurden diskutiert. Vielen Dank Krishna für diesen inspirierenden Austausch! Hier ein dazugehöriger Zeitungs (in dem wir auch erwähnt sind):

„Das Leben ist Pappe“ TheaterMusical 2014

Wer kennt sie nicht: Die quirlige Ronja und ihren kleinen Freund Birk, zwei Helden aus Astrid Lindgrens Abenteuer "Ronja Räubertochter"- damals, zwischen Höllenschlund und Mattiswald ...

Jahre sind seitdem vergangen und es ist (fast) nichts mehr so, wie es einmal war: Ronja und Birk, beide mittlweile 16 Jahre alt, bahnen sich ihren eigenen Weg durch zwei völlig gegensätzliche Welten: Während Ronjas Familie die letzten Ansätze ihres ursprünglichen Räuberlebens im Mattiswald aufrecht zu erhalten versucht, sitzt Birks Vater im Gefängnis der Stadt, "aus Angst, dass ihm die Zeit davonrennt".

"Das Leben ist Pappe" ist die tragisch-komische Fortsetzung des weltberühmten Märchens, in der sich Zeitgeist und Werte von heute duellieren mit den phantastischen Figuren aus Lindgrens Werk von 1981: Freundschaft, Liebe, Drogen, Vertreibung .... Das kurzweilige Theatermusical endet trotzdem, oder gerade deshalb, tragisch.

Geeignet für Kinder ab 11 Jahren. Jüngeren Gästen empfehlen wir die etwas modifizierte Schulaufführung am 13. Juni um 10:30 in der Weltbühne Heckenbeck.

Wir freuen uns sehr über den großen Zuspruch unserer Zuschauer. Es macht unheimlich viel Spaß für Euch zu spielen. Hier ein paar schöne Bilder und weiter unten Inpressionen von unseren Proben:

Für Presseberichte klickt bitte hier. Und nun viel Spaß beim Stöbern.

Unsere Proben:

Tanz

Vorbereitung auf die große Dombühne 🙂

... und dann los

Es wird eifrig entworfen und genäht
Rückmeldung von "Kater-Moritz" nach einem Durchlauf

Radtour der Mädchengruppe 2013

  Vom 27. bis zum 29. August fuhren 11 sportliche Mädchen und eine Erwachsene mit ihren Rädern los, um auf einer Rundtour die verschiedenen Elternhäuser abzuklappern. Um bei Reifenpannen gewappnet zu sein, nahmen wir in der Woche vorher in unserer Rad-Werkstatt gründlich unsere Räder auseinander: Wir lernten allerlei Nützliches über die Drahtesel, z.B. dass man beim Losmachen der Nabenbremsen ganz schön viel Kraft und Geschick braucht... Unser Weg begann in Heckenbeck, führte uns über Bad Gandersheim nach Heinde (bei Bad Salzdetfurth), Alfeld, Grünenplan, Everode. Von dort gings über den Selter (!) nach Ammensen, Kreiensen und zurück über Heckenbeck nach Hilprechtshausen. Steigungen gabs in Hülle und Fülle auf unserem Weg zu den Elternhäusern! Und am zweiten Tag verfuhren wir uns: Direkt nach einem Mega-Anstieg bei Adenstedt irrten wir oberhalb von Alfeld im Sackwald herum - natürlich gings da auch wieder "immer nur hoch"... "Ächz und Stöhn" am Selter: 3 km fuhren wir bergan mit 16% Steigung!! Da klopft wirklich jedes Radlerherz höher ... WARUM MÜSSEN WIR AUCH IMMER SO WEIT OBEN ODER SO WEIT UNTEN IM TAL WOHNEN??? (Übrigens fahren diese Strecke die Radler der Nationalmannschaft ...- noch Fragen?) Abendquartier am zweiten Abend, Zelten in Everode nach gut 60 km Berg- und Talfahrt: In allen Elternhäusern wurden wir sehr herzlich begrüßt und mit Köstlichkeiten zu essen verwöhnt! Nachtquartier am ersten Abend nach 42 km: Am Lagerfeuer in Heinde bei Bad Salzdetfurth! ... trotz Anstrengung durchaus modebewusst Ton in Ton ...:-) ... heimwärts überm Leinetal auf der Landstraße zwischen Naensen und Kreiensen ... FAZIT: Wir hatten eine tolle Radtour und wollen bald wieder los - aber beim nächsten Mal bestimmt nur etlang der Flusstäler, wo's schööön gemütlich zugeht!

Abschlussfeier 2013

Am 19. Juni 2013 haben 5 SchülerInnen unserer Schule ihre letzten Prüfungen abgelegt. Bei einigen war es bis zum Schluss ein Zittern um die "richtigen" Noten. Erfreulicherweise haben alle ihre Ziele erreicht und wir wünschen allen von Herzen alles Gute für die weiteren Lebenswege! Am 26. Juni fand die feierliche Verabschiedung unserer diesjährigen Abschlussschüler in der Weltbühne statt. Als Rahmenprogramm hatten einige Kinder u.a. ein eigens gedichtetes Lied auf eine bekannte Melodie einstudiert.

Meine Schule (von Merlin)

Ich gehe in eine ganz besondere Schule, nämlich in die Freie Schule Heckenbeck. Dort kann man machen was man will, aber es gibt auch Lehrer und Regeln, an die man sich halten muss. Z.B. darf man nicht andere Kinder ärgern oder ihnen weh tun. Dort lernt man aber auch. Es gibt viele tolle Lernangebote, z.B. Deutsch, Mathe, Englisch. Dort muss man aber nicht hin gehen. Man kann selbst entscheiden, was man machen will. Wir kriegen keine Noten und auch keine Zeugnisse, sondern ein Mal im Jahr eine Entwicklungsbericht. Es gehen c.a. 80 Kinder auf die Schule, von der 1.Klasse bis zur 10. die Kinder sind in drei Altersklassen aufgeteilt: Primaria, Sekundaria, Tertia. Man kann drei verschiedene Abschlüsse machen, den Hauptschulabschluss, den Realschulabschluss und den erweiterten Realschulabschluss. Ich weiß noch nicht, welchen Abschluss ich machen will, aber ich gehe gern auf diese Schule. Merlin 11 Jahre, 26.1.2012

Kreativraum

Der Kreativraum in unserer Schule ist sehr schön, denn dort kann man sehr viel machen: Basteln, Filzen, Malen, Nähen, Sticken, Töpfern, Zeichnen ... und und und. Unser Kreativraum hat gerade die richtige Größe. Er ist im ausgebauten Dachboden im zweiten Stock. Es gibt Tische zum Dransitzen, Regale und sehr viel Material, das immer in den Regalen aufbewahrt wird. Denise und Lea  

Faguswerk

Am Montag den sind wir mit dem Zug ins Faguswerk in Alfeld gefahren. Dort gibt es eine große Fabrik. Wo Schuhleisten hergestellt werden und es gibt eine 5-stöckige Ausstellung. In der Ausstellung gibt es viele Dinge die beschreiben wie man Schuhleisten baut oder benutzt z.b. kurze Filme. Es gibt auch einen Arbeitsplatz wo man eine Schuhleiste aus Holz mit verschiedenen Feilen feilen kann und wo in einer Ecke gibt es einen Barfußpfad wo verschiedene Teppiche, Fußmatten und Eisenplatten. Wir durften uns 2h in dem Gebäude das ansehen, was uns am besten gefallen hat. Leider konnten wir nicht die Fabrik von innen anschauen, weil dort gearbeitet wurde. Von Tülin 10 Jahre

FSH

Was gibt es für Vorteile an unserer Schule? Die Kinder können lernen, was sie wollen, wann sie wollen, wie sie wollen und mit wem sie wollen. Sie können auch den ganzen Tag spielen.   Was gibt es für Nachteile an unserer Schule? Unsere Schule ist zu klein, deshalb gibt es auch keine Turnhalle, keine Bibliothek, keinen Ruheraum und keinen Gemüse-Schulgarten, was viele Kinder doof finden.